Gruppenbild Jennifer Juchheim, Marianne Hopf. Lothar Benke

Der etwas andere Zauber

Die Zauberwerkstatt in Lahr ist ein Ort, der seinem Namen gerecht wird. Schon beim Eintreten spürt man, dass hier etwas Besonderes entsteht – nicht nur in den Regalen des kleinen Ladens, sondern vor allem zwischen den Menschen.

Herzlich empfangen wurden wir von Marianne Hopf und Lothar Beneke, die die Zauberwerkstatt mit spürbarem Engagement und viel persönlichem Einsatz tragen. Mit großer Offenheit führten sie uns durch das angeschlossene Verkaufsgeschäft, das zugleich Schaufenster und Herzstück des Projekts ist. Überall finden sich farbenfrohe, liebevoll gestaltete Werkstücke: Mosaikarbeiten, dekorative Einzelstücke, Upcycling-Ideen, handgestrickte Socken und Mützen. Jedes Objekt erzählt seine eigene Geschichte – und zugleich die eines Ortes, an dem Kreativität und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.

Die Zauberwerkstatt wurde 2009 im Lotzbeck-Palais in Lahr gegründet und ist ein Projekt des Freundes- und Förderkreises der psychiatrischen Tagesklinik Lahr e. V. Sie versteht sich als offenes Atelier für Menschen mit psychischen Erkrankungen, für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie für alle, die einfach Freude am kreativen Arbeiten haben. Gerade diese Offenheit macht den besonderen Charakter der Werkstatt aus: Hier begegnen sich Menschen auf Augenhöhe – unabhängig von ihrer Lebenssituation.

Beim gemeinsamen Kaffee und Kuchen kamen wir schnell ins Gespräch und konnten die Atmosphäre dieses Ortes intensiv erleben. Die Werkstatt selbst wirkt wie ein kleines Atelier voller Möglichkeiten: Materialien unterschiedlichster Art stehen bereit und werden mit viel Fantasie und handwerklichem Geschick in individuelle Werke verwandelt. Was hier entsteht, ist nicht nur dekorativ, sondern Ausdruck von Selbstwirksamkeit, Stolz und neu gewonnener Stabilität.

Ein zentraler Gedanke der Zauberwerkstatt ist es, Menschen einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie Struktur, Gemeinschaft und neue Perspektiven finden können. Auch wenn sie keine therapeutische Einrichtung im klassischen Sinne ist, trägt sie doch wesentlich zur Stabilisierung und Genesung psychisch erkrankter Menschen bei. Durch das kreative Arbeiten, den Austausch und die Wertschätzung der eigenen Fähigkeiten entstehen neue Zuversicht und Selbstvertrauen.

Die gefertigten Produkte werden im Laden der Zauberwerkstatt verkauft. Dieser Kreislauf – vom kreativen Schaffen bis zur sichtbaren Anerkennung im Verkauf – stärkt nicht nur die Teilnehmenden, sondern trägt auch zur Finanzierung des Projekts bei. Da die Werkstatt weitgehend durch Spenden, ehrenamtliches Engagement und die Verkaufserlöse getragen wird, ist sie in besonderem Maße auf Unterstützung angewiesen.

Die Zauberwerkstatt ist damit weit mehr als ein kreativer Raum. Sie ist ein Ort der Begegnung, der Teilhabe und der gelebten Inklusion. Ein Ort, an dem aus kleinen Ideen große Wirkungen entstehen – und an dem jeden Tag ein Stück „Zauber“ erfahrbar wird.

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alt="Marianne Hopf stellt die in der Zauberwerkstatt gefertigten Kunstwerke vor"
Marianne Hopf stellt die in der Zauberwerkstatt gefertigten Kunstwerke vor
alt="Jennifer Juchheim im Gespräch mit den Vertreter des Vereins, der 2025 mit einer Spende bedacht wurde."
Jennifer Juchheim, Marianne Hopf und Lothar Benke im Gespräch
alt="Ausstellung der in der Zauberwerkstatt und zum Verkauf bereitstehenden gefertigten Kunstwerke der Klienten."
Ausstellung der in der Zauberwerkstatt und zum Verkauf bereitstehenden gefertigten Kunstwerke der Klienten.
Einweihung des neuen Fahrzeugs der Jugendwerk im Ortenaukreis

Seit 39 Jahren im ehrenamtlichen Dienst für Kinder

Die JULABO Stiftung wurde vom Jugendwerk im Ortenaukreis zur feierlichen Einweihung seines Fahrzeugs eingeladen.

Frank Herden, der sich seit 39 Jahren zunächst als Jugendlicher und inzwischen seit vielen Jahren im Vorstand des Vereins engagiert, äußerte gegenüber den anwesenden Spendern seine Dankbarkeit. Vertreter des E-Werk Mittelbadens, der StartKlar Lahr, der Badischen Zeitung, Sanitär Neubauer und der JULABO-Stiftung lauschten bei einem Rundgang ebenso den begeisterten Worten von Dieter Singler, dem dritten Vorstand des Vereins.

„Wir sind eine Familie in einer liebenswerten Gemeinschaft und haben bereits gemeinsam manchen Sturm durchstanden“, so Dieter Singler. Die Spender hörten neben den vielen Herausforderungen, die eine so lange Zugehörigkeit mit sich bringt, auch von zahlreichen gemeinsam erreichten Erfolgen.

Das Jugendwerk im Ortenaukreis umfasst den Freizeithof Langenhard, die Ökologiestation Lahr sowie den Abenteuerspielplatz Lahr – alles Einrichtungen, die Gemeinschaft und Erleben in den Vordergrund stellen, fördern und zugleich fordern.

Ein besonderer Ort ist dabei der Freizeithof Langenhard. Inmitten des Naturerbes dürfen sich Schulklassen mit eigenen Gärten verwirklichen, Zirkusgruppen proben, Landschulheimaufenthalte erleben und vieles mehr. Die beiden Verantwortlichen vor Ort, Ursula Schorpp und Christian Göppert, begleiten und unterstützen die Gruppen bei bis zu 9.000 Übernachtungen pro Jahr. Auch die Spender durften sich von Christians Flammkuchenkünsten überzeugen – vielen Dank dafür!

Eines wurde besonders spürbar: die Leidenschaft und die Liebe, mit der sich die Verantwortlichen immer wieder als starkes Team für ihr Jugendwerk einsetzen. So steht bereits das nächste Projekt in den Startlöchern.

Das Team der JULABO Stiftung bedankt sich von Herzen für diesen emotionalen und familiären Einblick. Wieder einmal hat sich bestätigt, dass auch die Spender, die ihr Vertrauen in die JULABO Stiftung setzen, ein großartiges Ergebnis ermöglichen: die Unterstützung des Ehrenamts in der Region mit einem positiven Einfluss auf unzählige Menschen.

An dieser Stelle herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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Der traditionsreiche Hof des Jugendwerk im Ortenaukreis
Der traditionsreiche Hof des Jugendwerk im Ortenaukreis
Frank Herden und Ursula Schorpp
Frank Herden und Ursula Schorpp
Das Fahrzeug kurz vor der Enthüllung
Das Fahrzeug kurz vor der Enthüllung
Das neue Fahrzeug des Jugendwerk im Ortenaukreis
Blaulichtfamilie Denzlingen mit dem Team der JULABO Stiftung

Neues Einsatzfahrzeug für die Hunderettungsstaffel Breisgau feierlich eingeweiht

Ein besonderer Moment für die Hunderettungsstaffel Breisgau: Mit großer Freude und sichtlichem Stolz wurde das neue Einsatzfahrzeug im Beisein zahlreicher Gäste feierlich eingeweiht. Vertreter von Polizei und Feuerwehr, der Bürgermeister der Stadt Denzlingen, Herr Fabian Intz, langjährige Spenderinnen und Spender sowie viele Freunde und Wegbegleiter der Staffel waren gekommen, um diesen Meilenstein gemeinsam zu feiern.

Die Einweihung machte deutlich, was die Arbeit der Hunderettungsstaffel auszeichnet: gelebtes Ehrenamt, unermüdlicher Einsatz und einen außergewöhnlichen Zusammenhalt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stehen im Ernstfall jederzeit bereit, um Menschen zu suchen und Leben zu retten – oft unter schwierigen Bedingungen und stets in enger Verbundenheit mit der Blaulichtfamilie aus Polizei, Feuerwehr und weiteren Rettungsorganisationen.

In den Ansprachen wurde die vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorgehoben. Gerade dieses partnerschaftliche Miteinander sei es, das Einsätze erfolgreich mache und Sicherheit für die Bevölkerung bedeute. Worte des Dankes richteten sich dabei nicht nur an die Einsatzkräfte, sondern auch an deren Familien, die den zeitintensiven Einsatz mittragen.

Mit dem neuen Einsatzfahrzeug ist die Hunderettungsstaffel Breisgau nun noch besser für kommende Aufgaben gerüstet. Die feierliche Einweihung war dabei nicht nur ein Blick nach vorn, sondern auch ein bewegender Moment des Innehaltens – als Zeichen dafür, was durch Engagement, Zusammenhalt und ehrenamtliche Leidenschaft über viele Jahre hinweg entstehen kann.

Mit großer Wertschätzung betonten die Vertreterinnen der JULABO Stiftung: „Wir freuen uns sehr, die wichtige Arbeit der Hunderettungsstaffel Breisgau unterstützen zu können und senden unser herzliches Dankeschön an alle Unterstützer der JULABO Stiftung

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Spendenübergabe 2025

Gruppenbild der Spendenempfänger 2025, der Förderer der JULABO Stiftung
Gruppenbild der Spendenempfänger 2025, der Förderer der JULABO Stiftung
Jugendwerk im Ortenaukreis e.V.
Förderer der JULABO Stiftung
St. Jakob Förderverin Wolfach e.V.
Tennisclub Seelbach e.V.
Theatergruppe Spotlight e.V.
Freundes- und Förderkreis der Psychatrischen Tagesklinik Lahr e.V.
Jugendförderverein SV Niederschopfheim
Kita Drachenstein Seelbach
Turnverein Ohlsbach
Hedwig Wachenheim Haus
FFW Kippenheim Abteilung Feuerfunken
FC Ohlsbach
Jugend-Musikwerk Baden e.V.
Freundeskreis Eichrodtschule Lahr e.V.
BRH Rettungshundestaffel Ortenau
Nachbarschaftshilfe Lahr e.V.
Förderer Uli Pfisterer und Schirmherrin Jennifer Juchheim
Förderer Albert Eble und Mark Bitterwolf
Stiftungsgründer Markus Juchheim
Förderer der JULABO Albert Eble im Gespräch mit Mark Bitterwolf
Förderer der JULABO Albert Eble im Gespräch mit Mark Bitterwolf
Förderer der JULABO Stiftung im regen Austausch
Förderer der JULABO Stiftung im regen Austausch
Förderer Herr und Frau Hacker
Vertreter der freiwilligen Feuerwehr Kippenheim
Vertreter der freiwilligen Feuerwehr Kippenheim
Vertreter der Rettungshundestaffel Breisgau
Vertreter der Rettungshundestaffel Breisgau
Förderer der JULABO Stiftung Dr. Heinz Kammers im Gespräch mit einer Spendenempfängerin
Förderer der JULABO Stiftung Dr. Heinz Kammers im Gespräch mit einer Spendenempfängerin
Das Team der JULABO Stiftung v.l.n.r. Ariane Paul-Gilg, Nicole Salhab, Doro Oldak, Jennifer Juchheim, Markus Juchheim, Mark Bitterwolf
Das Team der JULABO Stiftung v.l.n.r. Ariane Paul-Gilg, Nicole Salhab, Doro Oldak, Jennifer Juchheim, Markus Juchheim, Mark Bitterwolf
Gruppenbild der Spendenempfänger 2025, der Förderer der JULABO Stiftung

JULABO Stiftung übergibt über 20.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungender Region

Bereits zum neunten Mal unterstützt die JULABO Stiftung lokale
Initiativen, die sich für Bildung, soziale Teilhabe und kulturelle Vielfalt starkmachen. Am Donnerstag
überreichte die Stiftung Spenden in Höhe von insgesamt 20.000 Euro an 15 gemeinnützige
Institutionen und Vereine aus der Region.


Die feierliche Spendenübergabe fand in den Räumlichkeiten der JULABO GmbH in Seelbach statt.
Vertreterinnen und Vertreter der geförderten Projekte nahmen dort persönlich ihre Zuwendungen
entgegen und gaben Einblicke, wie die Mittel konkret eingesetzt werden. Die Stiftung betonte
insbesondere die nachhaltige Wirkung der Unterstützung, die direkt den Menschen vor Ort
zugutekommt.


„Unsere Region ist reich an Ideen und Engagement. Mit dieser Spende möchten wir dazu beitragen,
dass lokale Projekte wachsen und langfristig positive Veränderungen bewirken können“, sagte Markus
Juchheim, Gründer der JULABO Stiftung. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut in jedem
einzelnen Projekt steckt. Genau das ist es, was unsere Arbeit so sinnvoll macht.“
Die 2017 gegründete Stiftung hat seither 136 Initiativen mit mehr als 200.000 Euro gefördert. Neben
der finanziellen Hilfe gehe es auch darum, Wertschätzung für all jene auszudrücken, die sich
tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen, betonte Markus Juchheim: „Wir möchten an dieser Stelle
auch allen Förderern danken, die uns seit neun Jahren ihr Vertrauen schenken und mit ihrer Spende
unsere Arbeit erst ermöglichen.“


Mit der diesjährigen Spendenübergabe unterstreicht die JULABO Stiftung erneut ihren Einsatz für
regionalen Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung. Die Stiftung plant auch künftig, förderwürdige
Projekte langfristig zu begleiten.
Weitere Informationen zur Stiftung sowie zu Förder- und Bewerbungsmöglichkeiten sind hier zu finden.

Besuch der JULABO Stiftung bei der Ersten Hilfe Ortenau

JULABO Stiftung ermöglicht inklusive Ferienfreizeit

Dank einer großzügigen Spende der JULABO Stiftung konnte der Verein Erste Hilfe-Ortenau e. V. in den Herbstferien eine inklusive Ferienfreizeit für zwölf Kinder – davon zehn mit Behinderungen – anbieten. Eine Woche lang erlebten die Kinder in Lahr ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel, Bewegung und kreativen Aktivitäten. „Es war für alle eine unvergessliche Zeit mit vielen Glücksmomenten“, so das Organisationsteam. Dorothea Oldak von der JULABO Stiftung dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Wir freuen uns, dieses wertvolle Projekt unterstützen zu können. Die strahlenden Kinderaugen zeigen, wie wichtig solche Angebote für die Region sind“. Organisatorin Marina Irslinger ergänzte: „Die Ferienfreizeit bot nicht nur Entlastung für Familien, sondern vor allem wertvolle Erfahrungen der Inklusion: Kinder mit und ohne Handicap erlebten Gemeinschaft auf Augenhöhe. Ohne Unterstützung wäre das Projekt nicht möglich gewesen, von Herzen vielen Dank an Familie Juchheim und das Organisationsteam der JULABO Stiftung.“